FAQ

Der EMS SQL Manager for SQL Server ist ein leistungsstarkes grafisches Tool für die Verwaltung und Entwicklung des Microsoft SQL Servers. Mit Hilfe des SQL Manager for SQL Server kann man leicht und schnell DB-Objekte anlegen und bearbeiten, SQL-Skripts ausführen, Benutzer und derer Berechtigungen verwalten, SQL-Abfragen visuell erstellen, Metadaten suchen, extrahieren und ausdrucken, Daten in 14 gängige Formate exportieren, BLOB-Felder betrachten und bearbeiten und vieles mehr.
Diese Editionen des SQL Manager for SQL Server unterscheiden sich in der Funktionalität. Da der SQL Manager eine Freeware ist, hat das Programm einige Einschränkungen: Beispielsweise können nicht mehr als 5 Datenbanken bearbeitet werden, etc. Die Liste der Unterschiede zwischen den Full- und Freeware Versionen kann in der Eigenschaften angesehen werden.
Für den Anfang, benötigen Sie die Möglichkeit, sich mit einem lokalen oder entfernten SQL Server in Verbindung setzen zu können. Außerdem brauchen Sie einen Computer der den EMS SQL Manager for SQL Server System Anforderungen entspricht.
1. Wenn der Server als Instanzname installiert ist, geben Sie bitte diesen computer_name\instance_name ein. Der SQL Server 2005 Express Edition hat standardmäßig den SQLEXPRESS-Instanznamen.
2. Bei der Verbindung zum lokalen Server stellen Sie sicher, dass die Verbindung durch die Firewall nicht blockiert wird. Kontaktieren Sie Ihren Systemadministrator, damit er entsprechende Ports korrekt freigibt.
3. Vergewissern Sie sich, dass der SQL Server gestartet und das korrekte Login/Passwort für den Zugriff verwendet wurde.
4. Stellen Sie siher, dass alle Client-Protokolle richtig eingestellt sind. Verwenden Sie den SQL Server Configuration Manager zur Verbindung mit dem SQL Server 2005 oder höher (dieser wird mit Hilfe des Nativer Clientes installiert) bzw. das SQL Server Client Network Utility (system32\cliconfg.exe) zur Verbindung mit vorherigen Versionen des Servers.
5. Stellen Sie sicher, dass die Option zur entfernten Verbindung auf dem Server aktiviert ist und die Serverprotokolle richtig eingestellt sind. Verwenden Sie SQL Server Surface Area Configuration auf dem SQL Server 2005 oder höher und SQL Server Network Utility (Program Files\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn\svrnetcn.exe) zur Verbindung für ältere Server Versionen.
6. Falls Sie die benannte Instanz mit einem dynamischen TCP/IP Port verwenden, dann vergewissern Sie sich, dass der Dienst SQL Browser gestartet ist.
7. Bei einer entfernten Verbindung versuchen Sie statt des Servernamens die IP-Adresse für eine korrekte DNS-Arbeit zu verwenden.
Haben Sie Schwierigkeiten bei der Verbindung mit einer benannten Instanz des SQL Servers 2000, dann gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Starten Sie das SQL Server Client Network Utility ( system32cliconfg.exe) auf dem Client-Rechner, wo der EMS SQL Manager for SQL Server installiert wurde.
- Gehen Sie zur zweiten Registerkarte über (Alias).
- Fügen Sie das neue Alias mit dem Servernamen als und TCP/IP als Netzbibliothek hinzu.
- Verwenden Sie den Aliasnamen als Hostnamen im Dialog Datenbank Registrierungsinfo.

Zur Verbindung mit dem SQL Server 2005 oder höher mittels eines alternativen Ports gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Starten Sie den SQL Server Configuration Manager (dieser wird mit Hilfe des Nativen Clientes installiert) auf dem Client-Computer, wo der SQL Manager installiert wurde.
- Wählen Sie den Aliasknoten im Fenster SQL Native Client Configuration aus
- Fügen Sie einen neuen Serveralias hinzu und geben Sie die Portnummer, TCP/IP als Protokoll und Servername ein.
- Verwenden Sie den Aliasnamen als Hostnamen im Dialog Datenbank Registrierungsinfo.
Zur Verbindung mit dem SQL Server 2000 mittels eines alternativen Portes gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Starten Sie das SQL Server Client Network Utility ( system32cliconfg.exe) auf dem Client-Computer, wo der SQL Manager installiert wurde.
- Wählen Sie eine zweite Registerkarte (Alias) aus.
- Fügen Sie ein neuen Alias hinzu, geben Sie dessen Namen, die Portnummer und TCP/IP als Netzbibliothek ein.
- Verwenden Sie den Aliasnamen als Hostnamen im Dialog Datenbank Registrierungsinfo.

Die Utilities Data Export/Import for SQL Server schließen in sich zusätzliche Möglichkeiten ein, die im SQL Manager for SQL Server nicht unterstützt werden:

  • gleichzeitiges Exportieren/Importieren von Daten aus/in mehreren/mehrere Tabellen;
  • Exportieren/Importieren von Daten aus/in Tabellen, die aus unterschiedlichen Datenbanken auf einem Host ausgewählt wurden;
  • Kommandozeilen-Utility zum Exportieren/Importieren von Daten unter Verwendung der Konfigurationsdatei mit allen Optionen für Exportieren/Importieren.

Erstens funktioniert der EMS SQL Query for SQL Server schneller, da es eine separate Anwendung ist. Des Weiteren bietet der SQL Query for SQL Server zusätzliche Funktionen zum Erstellen von Abfragen an, zum Beispiel:

  • favorisierte Abfragen zum Suchen und schnelleren Starten der oft verwendeten Abfragen
  • Speichern des Abfragenverlaufs zur Zurücksetzung jeder bearbeiteten Abfrage
  • Unterschiedliche Verbesserungen der Benutzeroberfläche zum produktiveren und einfacheren Arbeiten.

Die Registerkarten im Tabelleneditor, Vieweditor usw. sind schreibgeschützt. Die zeigen den SQL-Text der Operationen an, die man aus den Tabellen in die Registerkarten ‘Felder/Fields‘, ‘Indizes/Indices‘ usw. überträgt. Zum Ändern dieses Textes muss dieser in Zwischenablage kopiert und danach unter Verwendung des SQL Skript-Editors verändert werden.

Sie können alle Anzeigeformate anpassen: Integer, Float, Datum, Zeit, und Datum/Zeit in dem Dialog Umgebungsoptionen im Grid | Farbe & Formate.

Sie müssen den Parameter "Erzeugte Objektnamen zu Kleinschreibung konvertieren” im "Optionen/Umgebungsoptionen/Objekt Editoren" Fenster abschalten.

Für das bequeme Arbeiten und zur Beschleunigung der Arbeit bietet die Rasteransicht mehrere Möglichkeiten der Anpassung. Hier die wichtigsten Parameter (erreichbar über den Abschnitt Raster/ Datenoption Tab des Dialogs Umgebungsoptionen)

- Begrenzen Sie die Optionen in Tabellen und View Ansichten. Die Option "Alle Datensätze einer Tabelle auswählen" ermöglicht es Ihnen, ohne erneute Verbindung zum Server alle Datensätze einer Tabelle zu sehen, jedoch im Falle von großen Tabellen oder einer nicht sehr schnellen Verbidung werden die Daten mit großen Zeitverzögerungen empfangen und der eingehende Datenverkehr kann erheblich ansteigen. Dieser Modus wird in privaten Netzen oder mit lokalen Datenbanken empfohlen. Die Option "Nur auswählen" begrenzt die maximale Anzahl der Datensätze, die nach dem Absetzen der Suche zurückgegeben werden. Der Mensch ist nicht in der Lage eine große Menge an Informationen auf einmal zu verarbeiten, deswegen bieten wir diesen Modus an. Um den nächsten Teil der Daten anzufordern und darzustellen, klicken Sie auf den Button Nächste Seite (>>) in der Toolbar der Rasteransicht. Diese Arbeitsweise beschleunigt die Ansicht der Datentabellen erheblich und vermeidet das Hängen sowie den Timeout der Verbindung. Sie wird empfohlen für die Arbeit mit großen Tabllen, bei Verbindungen mit geringer Übertragunsrate und wenn das Übertragungsvolumen eine Rolle spielt. Dies ist der Default Modus. In diesem Modus können die Optionen " SQL-Sortierung verwenden" und "SQL-Filter verwenden" sehr hilfreich sein. Im Abschnitt Grid->Datenoptionen: Standard-Rastermodus: Diese Option definiert ob die angeforderten Zeilen komplett in das Raster geladen werden, oder in Teilen (sichtbare Zeilen) wenn der Benutzer durch die Tabellendaten nach unten scolled. Der erste Modus erhöht die Öffnungszeit der Suche, beschleunigt aber das scollen. Im zweiten Modus wird die Suche sehr schnell ausgeführt, aber es können Verzögerungen bei der Navigation durch das Raster auftreten.

- Datensortierung auf dem Client in der Datenview ausführen: Ist diese Option eingeschaltet, wird eine neue Anfrage an den Server gesendet, wenn der Benutzer die Datensortierung verwendet. Die Ergebnisse werden erneut im Raster dargestellt. Diese Option ist im Modus "Nur auswählen" sehr hilfreich, erhöht jedoch den Datenverkehr. Ist diese Option ausgeschaltet, wird die Sortierung nur auf dem Client durchgeführt jedoch werden nur die geladenen Daten sortiert. D.h. wenn sie "Nur auswählen" auf 1000 Einträge gesetzt haben, werden nur diese 1000 Datensätze sortiert.

- SQL Filter in der Datenansicht verwenden: Ist diese Option eingeschaltet, werden die Daten auf dem Server sortiert, an den die Anfrage geschickt wird und die Ergebnisse werden erneut im Raster dargestellt. Diese Option ist ebenfalls im Modus "Nur auswählen" sehr hilfreich, erhöht aber auch den Datenverkehr. Ist diese Option ausgeschaltet, wird die Sortierung nur auf dem Client durchgeführt jedoch werden nur die geladenen Daten sortiert. D.h. wenn sie "Nur auswählen" auf 1000 Einträge gesetzt haben, werden nur diese 1000 Datensätze sortiert.
Wir empfehlen folgende Einstellungen der Optionen, um die maximale Effizienz bei der Arbeit mit großen Tabellen zu erreichen:
- Nur auswählen - Ein
- Sichtbare Zeilen laden - Ein
- Datensortierung auf dem Client in der Datenview ausführen - Ein
- Filtern der Daten auf dem Client in der Datenview ausführen - Ein

Sie müssen den Grid-Modus für die Tabelle „Sichtbare Zeilen laden“ einschalten. Klicken Sie mit dem rechten Maustaste auf den Raster (Grid) und wählen Sie im Grid-Modus den Punkt „Sichtbare Zeilen laden“.
Der Dialog Datenbank Registrierungsinfo enthält einen Tab für die Protokolldatei, wo Sie die protokollierten Veränderungen der Metadaten und die im SQL-Skript ausgeführten SQL-Anweisungen einschalten können.
„Als SQL-Skript exportieren“ ist für das Exportieren der Tabellendaten, die ins Datenbanksystem anders als der MS SQL Server eingefügt werden, vorgesehen. Verwenden Sie „Datenbank extrahieren“, um die Daten in eine Tabelle auf dem MS SQL Server zu kopieren.
Die Felder mit den Typen TEXT, BINARY, IMAGE werden als Voreinstellung nicht exportiert. Sie müssen die Felder dieser Typen manuell auf dem Tab 'Felder/Fields' wählen.
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datenbank und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt "Datenbank Registrierungsinfo…" aus. (Sie können diesen Punkt auch im Hauptmenü "Datenbank" finden).
- Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Registerkate „ Speichern der Optionen“.
- Im Abschnitt "Voreingestelltes Verzeichnis für den Export der Daten" wählen Sie den gewünschten Ordner zum Exportieren der Datei.
Sie brauchen die Werte von Timeout auf der Registerkarte Tools/Timeouts im Dialog Umgebungsoptionen zu erhöhen bzw. diese als 0 eingeben (unbegrenzt).
Der SQL Manager speichert alle Ihre Einstellungen in der Windows-Registrierung ab. D.h, die einzige Möglichkeit zum Übertragen Ihrer Datenbankdaten ist der Zugriff auf die Windows-Registrierung zu erhalten. Sie können das beim Laden des OS von Ihrer alten Festplatte (falls möglich ist) oder beim Öffnen der Registrierungsdatei mit einem speziellen Editorprogramm machen. Falls Sie das schaffen, können Sie den Zweig 'HKEY_CURRENT_USER\Software\EMS\MS SQL Manager' in die *.REG Datei herunterladen, diese Datei in ein neues System übertragen und Informationen zur Registrierung beim Doppelklicken auf die Datei hinzufügen.